Wohn(un)sicherheit

#12 San Francisco 2017_18, Living Room © Jana Sophia Nolle - Kopie
© Jana Sophia Nolle

Wohn(un)sicherheit

Studie zur affektiv-emotionalen Dimension von Wohnunsicherheit in Deutschland

Die steigenden Kosten für Wohnen und Lebenshaltung und die damit verknüpfte Wohnungsfrage lösen bei Bewohner:innen eine subjektive Unsicherheit aus, die im Alltag präsent ist, aber schwer fassbar bleibt. Die zunehmende Häufigkeit von Krisenerfahrungen hat das Sicherheitsempfinden in Bezug auf Wohnen verändert und verdeutlicht die Bedeutung der emotionalen Dimension des Wohnerlebens. Es besteht ein Bedarf an empirischen und qualitativen Untersuchungen, um die komplexen Gefühle von Sicherheit und Unsicherheit im Wohnkontext zu verstehen und zu adressieren. Das Forschungsprojekt untersucht, wie Bewohner:innen in Deutschland ihre subjektiven (Un)sicherheiten auf dem Wohnmarkt wahrnehmen. Ziel der Studie ist es, die emotionalen Dimensionen des Wohnerlebens und die daraus resultierende ontologische Unsicherheit zu erforschen. Dabei werden qualitative und quantitative Daten erhoben, um die vielschichtigen Dimensionen von Wohnerfahrungen und -bedürfnissen besser zu verstehen. Die Ergebnisse sollen Handlungsansätze für die kommunale und wohnungspolitische Praxis bieten und zur weiteren wissenschaftlichen Untersuchung beitragen.

Laufzeit

November 2023
- Oktober 2024

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